«Wir können, wenn wir wollen»

Hallo Marketing-Welt, hier die Andys. Ab jetzt gibts regelmässig unseren Senf zu Social Media direkt hier – ungeschönt und frontal. Also, solange man uns lässt.

Wir könnten, wenn wir wollten. Das beweisen wir uns gerade wieder einmal selbst, liebe Mitmenschen. Wir können solidarisch sein. Wir können einfühlsam sein. Wir können hilfsbereit sein. Wir können so viel mehr – anstatt immer nur das nächste Katzenbild hochzuladen, das nächste Meme zu liken oder den nächsten Troll-Kommentar auf Social Media zu verfassen.

Das Corona-Virus und dessen Folgen auf die Welt konnte niemand erahnen. Woher auch? Jetzt steckt die moderne Menschheit in der ersten – greifbaren – Pandemie ihrer Geschichte. Abseits von den medizinischen und wirtschaftlichen Ausmassen sehen wir bei Andy Was Right einen monumentalen Wandel in der Social-Welt: Die Internet-Hölle selbst scheint zuzufrieren und der eine oder andere Troll wird zu Stein beim Anblick des ersten Sonnenstrahls seit das Phänomen Social Media aufgekommen ist.

Doch fertig mit den Metaphern. Wovon quatsche ich da überhaupt?

Wir sprechen davon, dass auf den Social-Plattformen dieser Welt in diesen schweren Zeiten Erstaunliches passiert. Während die Welt-Wirtschaft in eine Rezession schlittert, haben Solidarität, Hilfsbereitschaft und Innovation gerade Hochkonjunktur auf Social Media.

Über Nacht werden ganze Bewegungen aus dem Boden gestampft, die mittels Hashtag auf Instagram versuchen, lokale Kleinunternehmen zu unterstützen. Es wird fleissig getaggt, empfohlen und weitergeschickt. Gibs zu: Du wurdest auch schon auf irgendeiner Insta-Challenge markiert.

Personal-Trainer und Fitness-Coaches organisieren sich beim Elektronik-Lieferanten ihres Vertrauens Video-Equipment und siehe da: Keinen Tag später gibt es für den geplagten User im Homeoffice eine Live-Workout-Session auf YouTube, Facebook oder Instagram. 

SEO-Cracks aus Deutschland geben Unternehmern gratis Hilfestellung beim Aufsetzen des ersten eigenen Online-Shops und greifen den Einsteigern unter die Arme, damit man in der Google-Suche nicht komplett untergeht.

Freunde, diese Attitude gilt es zu bewahren. Diese nie dagewesene Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit unter Gleichgesinnten. Mein Marketing-Prof hatte wohl doch recht: Das gemeinsame Negative verbindet. Noch nie waren die News düsterer als gerade jetzt und trotzdem widerspiegelt der Social-Feed das genaue Gegenteil. Wir möchten uns nicht mit der Opfer-Rolle abfinden und das ist gut so. Wir suchen nach Lösungen und auf einmal sind die Kommentarspalten nicht mehr zum Fremdschämen.